Watzmann: Ihre Wanderroute in 3D

Wanderung zum Watzmannhaus und auf den Gipfel des Watzmanns

Das Massiv des Watzmanns prägt die Berchtesgadener Alpen wie kein zweiter Gebirgsstock. Gewaltig ragt der Berg über dem majestätischen Königssee empor und übt eine besondere Anziehungskraft auf bergsüchtige Wanderer aus. Um König Watzmann und die als Watzmannfrau und Watzmannkinder bezeichneten Nebengipfel rankt sich die Watzmannsage: Für die frevelhaften Taten des Königs wurde die ganze Königsfamilie versteinert. Für Alpinisten ist dieses Schicksal ein Glücksfall, denn speziell die Watzmann-Ostwand, die höchste Wand in den Ostalpen, stellt für sie eine attraktive Route dar. Erfahren Sie hier mehr über die Watzmann-Besteigung mit detaillierter Route und 3D-Karten!

 

 

Schwierigkeit:

HOCH

 

 

Aufstieg/Abstieg:

2.400/2.400

 

 

Strecke:

23,0 km

 

 

Zeit:

14:00 h

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Tourbeschreibung: Watzmann-Besteigung

Region: Deutschland/Bayern

Gebirge: Berchtesgadener Alpen, Ostalpen

Berg: Watzmann 2713 m

 

Die Besteigung des Watzmanns ist über verschiedene Routen möglich und lässt sich hervorragend mit einer mehrtägigen Hüttentour kombinieren. Der Berg ist zwar verglichen mit anderen Alpengipfeln nicht besonders hoch, jedoch startet man auch auf gerade einmal 640 m ü. NN und hat somit inklusive Gegenanstiegen deutlich über 2000 Höhenmeter vor sich. Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und alpine Erfahrung sind Voraussetzung für die schwere Bergtour, die auch klettersteigähnliche Passagen im Schwierigkeitsgrad I–II beinhaltet. Während der Aufstieg bis zum Watzmannhaus einfach begehbar ist, hält die Watzmannüberschreitung zahlreiche Herausforderungen bereit.

Von der Wimbachbrücke zum Watzmannhaus:

Mehrere Zustiege führen zum Watzmannhaus; eine der beliebtesten Routen beginnt an der Wimbachbrücke in Ramsau bei Berchtesgaden auf 640 m ü. NN. Vom Parkplatz aus geht es links des Baches steil aufwärts durch den Wald bis zur Mitterkaseralm auf gut 1400 m.

 

Erst danach beginnt der typische schmale Wanderweg, der Sie über Almböden und einen steilen Hang auf das Watzmannhaus bringt. Auf diesem ersten Wegabschnitt überwinden Sie in dreieinhalb bis vier Stunden fast 1300 Höhenmeter.

Mehrere Zustiege führen zum Watzmannhaus; eine der beliebtesten Routen beginnt an der Wimbachbrücke in Ramsau bei Berchtesgaden auf 640 m ü. NN. Vom Parkplatz aus geht es links des Baches steil aufwärts durch den Wald bis zur Mitterkaseralm auf gut 1400 m. Erst danach beginnt der typische schmale Wanderweg, der Sie über Almböden und einen steilen Hang auf das Watzmannhaus bringt. Auf diesem ersten Wegabschnitt überwinden Sie in dreieinhalb bis vier Stunden fast 1300 Höhenmeter.

Vom Watzmannhaus auf das Hocheck:

Von der Hütte führt ein hochalpiner Steig zum Hocheck, den am einfachsten besteigbaren Watzmann-Gipfel. Der Wanderweg beginnt wenig steil, windet sich dann jedoch in Kehren nach oben. Unterhalb der Hocheck-Schulter gibt es einen mit Drahtseilen gesicherten Steilaufschwung. Der letzte Wegabschnitt ist von Schrofen und Geröll entlang der Gratlinie gekennzeichnet. Direkt vor den beiden Gipfelkreuzen am Hocheck ist der Felsen wieder glatt. Gute zwei Stunden reine Gehzeit ab der Hütte sollten für die Besteigung eingeplant werden. Sollte sich das Wetter verschlechtern oder die eigene Kraft nachlassen, gehen Sie keinesfalls über den Watzmanngrat weiter, sondern drehen Sie um!

Von der Hütte führt ein hochalpiner Steig zum Hocheck, den am einfachsten besteigbaren Watzmann-Gipfel. Der Wanderweg beginnt wenig steil, windet sich dann jedoch in Kehren nach oben. Unterhalb der Hocheck-Schulter gibt es einen mit Drahtseilen gesicherten Steilaufschwung. Der letzte Wegabschnitt ist von Schrofen und Geröll entlang der Gratlinie gekennzeichnet. Direkt vor den beiden Gipfelkreuzen am Hocheck ist der Felsen wieder glatt. Gute zwei Stunden reine Gehzeit ab der Hütte sollten für die Besteigung eingeplant werden. Sollte sich das Wetter verschlechtern oder die eigene Kraft nachlassen, gehen Sie keinesfalls über den Watzmanngrat weiter, sondern drehen Sie um!

Watzmannüberschreitung vom Hocheck zur Südspitze:

Die Watzmannüberschreitung ist eine alpine Route, die markiert, aber nicht durchgehend versichert ist. Somit ist sie kein reiner Klettersteig, wie oftmals fälschlicherweise angenommen. Dementsprechend sollte die Wandertour zum eigentlichen Watzmanngipfel, der Mittelspitze, nur bei bestem Wetter und schnee-/eisfreiem Felsen unternommen werden. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Klettergewandtheit sind unbedingt erforderlich. Da es mehrere klettersteigähnliche Passagen gibt, ist eine Klettersteigausrüstung empfehlenswert. Bergsteiger ohne Erfahrung bei ähnlichen Gipfelbesteigungen sollten die Begleitung durch einen Bergführer in Erwägung ziehen.

 Vom Hocheck kraxeln und klettern Sie etwa eine Stunde lang zur Watzmann-Mittelspitze und nochmals eine halbe bis ganze Stunde weiter zur Südspitze mit nur geringen Höhenunterschieden, aber durch sehr anspruchsvolles Gelände. Für den gesamten Wegabschnitt vom Hocheck zur Südspitze sollten Sie zweieinhalb bis drei Stunden einplanen.

Die Watzmannüberschreitung ist eine alpine Route, die markiert, aber nicht durchgehend versichert ist. Somit ist sie kein reiner Klettersteig, wie oftmals fälschlicherweise angenommen. Dementsprechend sollte die Wandertour zum eigentlichen Watzmanngipfel, der Mittelspitze, nur bei bestem Wetter und schnee-/eisfreiem Felsen unternommen werden. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Klettergewandtheit sind unbedingt erforderlich. Da es mehrere klettersteigähnliche Passagen gibt, ist eine Klettersteigausrüstung empfehlenswert. Bergsteiger ohne Erfahrung bei ähnlichen Gipfelbesteigungen sollten die Begleitung durch einen Bergführer in Erwägung ziehen.

 

 Vom Hocheck kraxeln und klettern Sie etwa eine Stunde lang zur Watzmann-Mittelspitze und nochmals eine halbe bis ganze Stunde weiter zur Südspitze mit nur geringen Höhenunterschieden, aber durch sehr anspruchsvolles Gelände. Für den gesamten Wegabschnitt vom Hocheck zur Südspitze sollten Sie zweieinhalb bis drei Stunden einplanen.

Von der Watzmann-Südspitze ins Wimbachgriestal:

Von der Watzmann-Südspitze geht es anschließend sehr steil hinab ins Wimbachgries. Der schwere, alpine Steig mit längeren Kletterpassagen im Schwierigkeitsgrad I ist gut markiert und teilweise mit Drahtseilen gesichert. Bis zum letzten Meter bedarf es hier Konzentration, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit, Klettergewandtheit und Ausdauer. Die Steinschlaggefahr ist teilweise erheblich, weshalb Sie einen Kletterhelm aufsetzen sollten. Auch Wanderstöcke können beim Abstieg entlasten. Achtung: Von der Watzmann-Südspitze bis zur Wimbachgrieshütte besteht kein Mobilfunkempfang! Im Wimbachgriestal angekommen, geleitet Sie ein einfacher, breiter Wanderweg an der Wimbachgrieshütte vorbei über sieben Kilometer zur Wimbachbrücke zurück. Die gesamte Überschreitung des Watzmanns von Tal zu Tal ist auf zehn bis zwölf Stunden ausgelegt und wird daher oft auf zwei Tage verteilt angegangen, mit Übernachtung im Watzmannhaus.

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Highlights und Sehenswürdigkeiten am Watzmann

Unerfahrene Wanderer oder Bergsteiger, die ihre Kondition optimieren wollen, schauen mitunter wehmütig vom Königssee zum Watzmann hinauf. Doch den Berg mit seiner einzigartig schönen Ostwand sehen nur sie – nicht die Kletterer oben auf dem Gipfel.

Watzmannhaus

Das Watzmannhaus auf 1930 m wurde bereits 1888 erbaut und gehört heute zur Sektion München des Deutschen Alpenvereins.

 

Die Hütte wird von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet und ist in dieser Zeit der Watzmann-Stützpunkt schlechthin. Für Bergwanderer stellt sie ein lohnenswertes Tagesziel mit wunderbarem Panorama-Ausblick dar.

 

Für Bergsteiger, die den Watzmann-Gipfel erklimmen oder gar überschreiten wollen, gibt es 200 Schlafplätze.

Watzmann-Ostwand: nur für Geübte

Die Watzmann-Ostwand erhebt sich 1800 m hoch über dem Königssee. Die Normalroute, der „Berchtesgadener Weg“, führt von St. Bartholomä zunächst zur Eiskapelle, dem tiefsten permanenten Eisfeld der Alpen. Die Klettertour wird aufgrund ihrer Länge überwiegend seilfrei bewältigt und enthält einige schwierige Stellen im dritten Grad. Sie führt direkt auf den Südgipfel des Watzmanns. Seit der Erstdurchsteigung 1881 sind über 100 Bergsteiger in der Wand ums Leben gekommen.

Die Gefahr liegt jedoch nicht in der Schwierigkeit der Routen, sondern in der Länge und der Orientierung. Zudem halten sich bis in den Sommer hinein oft Altschneereste. Deshalb ist die Durchsteigung nur für geübte Kletterer und mit einem ortskundigen Bergführer empfehlenswert.

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Tipps und Informationen

Informieren Sie sich unbedingt über das Bergwetter, bevor Sie zum Watzmann aufbrechen. Verlassen Sie bei aufziehenden Gewitterwolken oder anderen Schlechtwetteranzeigen sofort den exponierten Gipfelgrat und brechen Sie im Zweifel die Wandertour ab, indem Sie zur nächsten Hütte absteigen. Diese allgemeine Empfehlung gilt für alle Bergtouren in den Berchtesgadener Alpen, auch wenn Sie auf den Schneibstein wandern oder mit dem Mountainbike zur Gotzenalm fahren wollen. Weitere nützliche Tipps rund um den Watzmann haben wir für Sie hier zusammengefasst:

Anfahrt

Aus Richtung München oder Salzburg folgen Sie der Beschilderung nach Berchtesgaden und fahren dort weiter Richtung Ramsau bis zur Wimbachbrücke. Hier befindet sich auch eine Bushaltestelle. 

Übernachtung

Das Watzmannhaus und die Wimbachgrieshütte bieten Schlafplätze für Wanderer an. Dadurch lässt sich die anspruchsvolle Tour auf zwei oder drei Tagesetappen aufteilen. Vor allem in der Hauptsaison ist eine frühzeitige Reservierung bei den Hüttenwirten empfehlenswert.

Essen

Die Stubenalm, die Mitterkaseralm und das Watzmannhaus bieten Wanderern auf der Aufstiegsroute Getränke und Jausen an. Wer den Watzmann überschreitet, kann im Abstieg in der Wimbachgrieshütte oder in der Berggaststätte Wimbachschloss einkehren.

Parken

Direkt an der Wimbachbrücke und der Nationalpark-Infostelle stehen zahlreiche kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.   

Ausrüstung

Für die Watzmannbesteigung benötigen Sie die übliche Ausrüstung von Wanderschuhen, über eine wärmende Jacke, bis hin zum Sonnenschutz. Für die Gratüberschreitung ist zudem ein Klettersteigset mit Gurt und Helm erforderlich.    

Anfahrt:

Aus Richtung München oder Salzburg folgen Sie der Beschilderung nach Berchtesgaden und fahren dort weiter Richtung Ramsau bis zur Wimbachbrücke. Hier befindet sich auch eine Bushaltestelle. 

Parken:

Direkt an der Wimbachbrücke und der Nationalpark-Infostelle stehen zahlreiche kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.   

Ausrüstung:

Für die Watzmannbesteigung benötigen Sie die übliche Ausrüstung von Wanderschuhen, über eine wärmende Jacke, bis hin zum Sonnenschutz. Für die Gratüberschreitung ist zudem ein Klettersteigset mit Gurt und Helm erforderlich.

Einkehrmöglichkeiten:

Die Stubenalm, die Mitterkaseralm und das Watzmannhaus bieten Wanderern auf der Aufstiegsroute Getränke und Jausen an. Wer den Watzmann überschreitet, kann im Abstieg in der Wimbachgrieshütte oder in der Berggaststätte Wimbachschloss einkehren.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Das Watzmannhaus und die Wimbachgrieshütte bieten Schlafplätze für Wanderer an. Dadurch lässt sich die anspruchsvolle Tour auf zwei oder drei Tagesetappen aufteilen. Vor allem in der Hauptsaison ist eine frühzeitige Reservierung bei den Hüttenwirten empfehlenswert.

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